Stress macht Fett

Stress und schlechte Schlafqualität sorgen für die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. 

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Der Grund

Das Stresshormon Cortisol aktiviert die abbauenden (katabolen) Stoffwechselvorgänge. Es stellt sicher, dass dein Körper in besonders stressigen Situationen genügend Energie zur Verfügung hat.

Um Stress auszugleichen, stimuliert es die Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen, die dann zur Energiegewinnung genutzt werden. Gleichzeitig fördert das Stresshormon Cortisol den Abbau von Proteinen zu Aminosäuren, sodass das Stresshormon auf Muskeln, Bindegewebe und Knochen katabol (abbauend) wirkt. 

Unserem Stressempfinden im Alltag folgt selten eine physische Gefahr, der wir versuchen zu entkommen.

Im Gegenteil, die entstandene überschüssige Energie wird nicht gebraucht und deshalb im Fettdepot eingelagert. Es kommt somit zu einer sehr unerwünschten Umverteilung von Muskelgewebe zu Fettgewebe. 

Das kleiner werdende Muskelgewebe verbraucht weniger Energie. Der Stoffwechsel wird langsamer.

Durch Stress, Schlafmangel, fehlende Muskelbelastung im Training oder durch unzureichende Ernährung wird ein unerwünschter kataboler Vorgang gestartet. Hierbei wird der Abbau von körpereigenen Zellen, wie z.b. der Muskulatur, zur Energiegewinnung herangezogen.

Fazit

Stressvermeidung und gute Schlafqualität sorgen dafür, dass das Stresshormon Cortisol nicht ausgeschüttet wird. Sie sorgen für Erhaltung der bestehen Muskulatur und keine Umwandlung hin zu Fettdepot.

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